Laeiszhalle Hamburg: ein Ort, an dem Geschichte geschrieben wird
Am 4. Juni 1908 wurde die Laeiszhalle der Hansestadt übergeben. Ermöglicht wurde das durch eine Spende des Hamburger Reeders Carl Laeisz, der mit seiner Ehefrau Sophie Christine 1.200.000 Mark stiftete. Seither hat das neobarocke Gebäude Musikgeschichte geschrieben: Von Strauss, Prokofieff und Strawinsky bis hin zu Maria Callas und Alfred Brendel zog die Laeiszhalle Hamburg Künstler aus aller Welt in seinen Bann.
Die Namensgebung der Laeiszhalle Hamburg
Der Name „Laeiszhalle“ existierte lange neben der Bezeichnung „Musikhalle“. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde „Musikhalle“ durch die Etablierung der m-konzerte 2002 zum Markenzeichen. Als Dank für die Unterstützung des Reeders Carl Laeisz wurde seit 2005 nur noch die Bezeichnung „Laeiszhalle“ verwendet. Das neue Logo greift mit dem geschwungenen Schriftzug das neobarocke Flair des Hauses auf.
Das „Ensemble Resonanz“ und das „Klingende Museum Hamburg“ in der Laeiszhalle Hamburg
Die Laeiszhalle Hamburg beherbergt zwei „Untermieter“. So sorgt hier das feste „Ensemble Resonanz“ regelmäßig für musikalischen Hochgenuss. Das Streichorchester begeistert vor allem durch innovative und interessante Konzerte. Und auch das „Klingende Museum Hamburg“ findet seit 1997 in der Laeiszhalle Hamburg Platz. Es nimmt den Besuchern die Berührungsängste vor kompliziert erscheinenden Instrumenten.
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