Ein Haus mit bestem Ruf: Komische Oper Berlin
Einige von Walter Felsensteins Inszenierungen in der Komischen Oper Berlin haben bis heute einen schon legendären Ruf. Dazu gehören Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ und „Ritter Blaubart“ sowie Verdis „La Traviata“. Das herausragende Orchester der Komischen Oper Berlin wurde 1947 unter Leo Spies gegründet und im Laufe der Jahre von vielen namhaften Dirigenten geleitet. Darunter Otto Klemperer, Václav Neumann und Kurt Masur.
Impulsgeber für die Entwicklung des Musiktheaters: Komische Oper Berlin
Seit der Saison 2002/03 ist Andreas Homoki neuer Chefregisseur der Komischen Oper Berlin. Er wird unterstützt von dem Generalmusikdirektor Kirill Petrenko. Gemeinsam haben sie sich als Ziel gesetzt, das Vermächtnis von Walter Felsenstein zu erhalten. Die Komische Oper Berlin ist und bleibt ein kraftvoll in die Gesellschaft hineinwirkendes Musiktheater, das sich durch ein breites Spektrum zeitgenössischer Regisseure auszeichnet.
Alle Opern in deutscher Sprache – das Grundprinzip der Komischen Oper Berlin
Das Repertoire der Komischen Oper Berlin umfasst ein breites Spektrum an Opern vom 18. Jahrhundert bis hin zu Schlüsselwerken unserer Zeit. Eine Besonderheit im internationalen Opernbetrieb ist die Tatsache, dass in der Komischen Oper Berlin alle Opern in deutscher Sprache aufgeführt werden. Auch das geht auf Walter Felsenstein zurück, dem die Verständlichkeit und Wirkungskraft des Theaters besonders am Herzen lag.
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