Vier Männer Mitte vierzig, seit langem Freunde, müssen feststellen, dass ihre Lebensentwürfe ins Wanken geraten: Sie erneuern ihren Treueschwur aus Studienzeiten und versprechen, sich immer zu helfen. Doch als es ernst wird, ist sich jeder selbst der Nächste. Mit scharfem Blick, unerwarteten Plots und funkelndem Witz nimmt die bissige Tragikomödie männlichen Selbstbetrug und emotionale Hilflosigkeit aufs Korn.
Vier Männer, vier Schicksale: Joep (Hans-Werner Meyer), ehrgeiziger Abgeordneter, flüchtet vor seiner kriselnden Ehe. Auch Pieter (Rufus Beck), ein Beamter, steckt in Schwierigkeiten. Top-Anwalt Tom (Boris Aljinovic) steht wegen seiner Kokain-Abhängigkeit vor dem Karriere-Aus. Theaterregisseur Maarten (Josef Bilous) schließlich arbeitet an einem Stück, in dem die 18-jährige Tochter von Joep eine Hauptrolle spielt.
„Eine gelungene Inszenierung“ urteilt die BZ über das Stück. Maria Goos’ Komödie vereint eine Riege erstklassiger Schauspieler von Boris Aljinovic über Rufus Beck und Josef Bilous bis Hans-Werner Mayer unter der Regie von Dietmar Pflegerl zu einem Männerhaufen, dessen Bestandteile allesamt vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. Anstatt sich zu helfen, entpuppen sie sich als sture Egoisten.
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