800 Jahre Stadtgeschichte in 23 Ausstellungsräumen - moderne Multimediatechnik, Exponate aus früheren Zeiten und ein funktionstüchtiger Atomschutzbunker für rund 3600 Menschen machen diese Ausstellung zu einem spannenden Erlebnis. Auf lange Tafeln mit Jahreszahlen und Fakten wird hier weitgehend verzichtet; die Organisatoren von "The Story of Berlin" lassen mit ihren Mitteln die Lebenswelt der jeweiligen Epoche lebendig werden.
Von der Gründungszeit Berlins im 13. Jahrhundert geht der Weg über die Hochzeit Preußens bis hin zur Industrialisierung. Große Fabrikhallen, hämmernder Maschinenlärm und der Wechsel von Tag- und Nachtschichten prägen jetzt die Menschen. Das Leben in der Großstadt wird anonymer und hektischer. Bis ein Besuch in den goldenen 20er Jahren zeigt: Hier gab es kulturelle Vielfalt, Kino, Kabarett und Lebensfreude - trotz der Not vieler Bürger.
Dem Ausstellungsbesucher werden viele Facetten der jüngeren Stadtgeschichte aufgezeigt: Mit dem Raum über das Dritte Reich betritt er das dunkelste Kapitel Berlins und taucht ein in eine Zeit, die von nationalsozialistischer Macht, Terror und Massenmord geprägt war. Im Anschluss erfährt er von einem beschwerlichen Neuanfang und der Entwicklung der Großstädte beiderseits der Mauer - und dem langsamen Weg zu einer neuen Einheit.
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