365 Tage in 120 Minuten: In seinem persönlichen Rückblick schaut der Preisträger des Deutschen Kleinkunstpreises 2000 und des Deutschen Kabarettpreises 2002 auf Geschehnisse, Höhepunkte und Kuriositäten in Welt-Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zurück. Ein kompakt-vertrackter, abgründig-unterhaltsamer Jahresrückblick in rasantem Tempo, bei dem die Freunde des rabenschwarzen Humors voll auf ihre Kosten kommen.
Seit 1993 präsentiert Urban Priol das Jahr im satirischen Schnelldurchlauf, bei dem Politiker aller Parteien ihr Fett weg bekommen. Bei seinem Highspeed-Programm lässt der Main-Franke mit der hochtoupierten „Starkstrom-Frisur“ dem Publikum keine Zeit zum Verschnaufen. Er arbeitet mit skurriler Gestik sowie komischer Mimik und entlarvt ganz nebenbei Absurdes, Unglaubliches und völligen Schwachsinn.
Mit 21 Jahren stand er zum ersten Mal auf der Bühne. Mittlerweile ist Urban Priol eine feste Größe in der deutschen Kabarett-Szene. Nicht zuletzt dank unzähliger Radio- und TV-Auftritte hat ihn wohl jeder schon mal gesehen, der gern über erstklassiges Kabarett lacht. Die Zahl seiner Auszeichnungen und Preise ist zweistellig. Seit 1998 ist er Inhaber der „Kleinkunstbühne Hofgarten“ in Aschaffenburg.
"Tilt!" - der etwas andere Jahresrückblick
von und mit Urban Priol
2008 - was für ein Jahr! Und was für einer, der es durch den Pointenhäcksler dreht! Priol, der Kabarett-Anarcho dreht und wendet die Ereignisse von 2008 - aus scheinbar Unzusammenhängendem knüpft Priol aberwitzige Fäden, die sich am Ende zu einer unglaublichen Logik verstricken.
In seinen Programmen präsentiert Urban Priol brandaktuelles, pointiertes Polit-Entertainment der Spitzenliga und macht dabei vor keinem gesellschaftspolitischen Thema halt. Da bleibt nichts ausgespart, was Medien und Menschen im letzten Jahr bewegte. Mit seiner rasanten Highspeed- Vernetzung der Themen fordert er höchste Aufmerksamkeit von seinem Publikum, um es im gleichen Atemzug perfekt zu unterhalten. Urban Priol ist der Meister des realitätsnahen Sarkasmus, der mit scharfer Zunge und einem unnachahmlichen Wortschwall über alles herfällt, was ihm "vors Maul" kommt. Nicht ohne Grund wird er auch Urban "The Mouth" Priol genannt.
Mitten in die ‚Stille Zeit' brechen Priols kabarettistische Flashbacks ein wie der Verwandtenbesuch am Zweiten Weihnachtsfeiertag. Im Spott ist Priol, der große Lust-Lästerer, ein Genießer.
2008 - wenn nichts mehr geht, kommt Priol. Das hundsgemein-charmante Kabarettkraftwerk dreht und wendet das Zeitgeschehen, bis es der Zuschauer als das sieht, was es ist: Absurdes Theater von großer globaler Bedeutung, treffend, bloßlegend und hochintelligent. Manchmal auch ein klein wenig versöhnlich, wie es sich zum Abschluss eines Jahres ja auch gehört...
„Er rappelt kräftig an dem, was das letzte Jahr so gebracht hat. Affären und Skandale vor allem geben genügend Stoff dem hundsgemeinen Spötter. Das passiert mit größtem Sinn für die Wirksamkeit der Pointen und Sprachästhetik, mit Spaß am Wortklang und dem Vielsinn. Ein Kabarettist von was für einem Format.“
Bonner Rundschau
„Ein kabarettistischer Cocktail, der es in sich hat gemixt und serviert von Urban Priol. Die Gäste sind begeistert und von den ersten Minuten an "beschwipst" von den hochprozentigen Ingredienzien des Servierten.“
Allgemeine Zeitung Mainz
Ein Kabarett-Anarcho im kontrollierten Rauschzustand. Er schreit und schrillt, bayert und hesselt. Urban Priol geht der Stoff nie aus.
Neue Westfälische
Ein Feuerwerk des Nicht-nur-Polit-Kabaretts.
Main-Post
© Die Kulturagenten
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