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Rainald Grebe wurde tituliert als Urenkel des Dadaismus und gelobt für die subversive Kraft seines Humors. Skurrilität und anarchistisches Entertainment, verbunden mit einer sehr eigenwilligen melancholischen Weltsicht, katapultierten ihn auf der Beliebtheitsskala ganz nach vorne. Der Kölner Rainald Grebe wurde 1971 geboren und betätigt sich seit 1989 als Autor, Dramaturg, Schauspieler, Regisseur, Comedian und Liedersänger.
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Rainald Grebe und Thomas Hermanns
Nach legendären Bühnenauftritten beim Quatsch Comedy Club in Hamburg fand Rainald Grebe im
Jahr 2000 seinen festen Platz als Dramaturg, Schauspieler und Regisseur am Jenaer Theaterhaus. Thomas Hermanns produzierte mit ihm 2002 eine eigene Rainald-Grebe-Varietyshow „Immer wieder sonntags“ im Hamburger Schauspielhaus und begrüßt den Quatsch Comedy Liebling Rainald Grebe immer wieder im Liveclub in Berlin.
Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung
Im Theaterhaus Jena fand regelmäßig „Die Falkenhorst Show“ von und mit Rainald Grebe und Gästen statt. Nach der Auflösung des Ensembles im Theaterhaus Jena begann Rainald Grebe im Herbst 2004 sein Programm „Das Abschiedkonzert“ auf deutschen Kleinkunst- und Theaterbühnen zu spielen und viele Preise einzusammeln. Anfang 2005 hatte Rainald Grebe das Alleine-Touren satt und gründete die „Kapelle der Versöhnung“.
Auszug aus Rainald Grebes Laudatio der Jury zum Prix Pantheon 2003
In der Laudation für Rainald Grebe heißt es: „Rainald Grebes Lieder folgen einer eigenen Logik. Sie treiben außerhalb der Dreimeilenzone. Fernab von allen sattsam bekannten Fahrrinnen, entdecken sie im Alltäglichen das Wunderbare, im Vertrauten das Absurde und die Tragik in der Spaßgesellschaft. Sie sind voller Widersprüche und Widerhaken, voller Doppelbödigkeiten, überraschender Einsichten und manchmal erschließt sich erst auf dem Heimweg die Heimtücke einer seiner Reime.“
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