Es gibt wohl kaum eine Band, die die Musik der letzten zwanzig Jahre so geprägt hat wie die amerikanische Band Pavement. Eine ganze Generation von Bands und Musikern bezieht sich heute auf die Vorreiter des Indie-Rocks. Pavement kehren nun für eine Handvoll ausgewählte Shows im Mai 2010 nach Berlin, Wien und München zurück. Für die exklusiven Gigs haben sich Pavement in Originalbesetzung zusammengefunden. Ein allerletztes Mal!
Der Einfluss von Pavement
Pavements Position als Erlöser, Gutes Gewissen, Lieblingsband und maßgeblich größter Einfluss auf Musiker und Fans war selbst nach ihrem selbstgewählten Ausstieg im Jahre 1999 unbestritten. Sogar Blur-Sänger Damon Albarn rühmte bei Erscheinen des vorletzten Pavement-Albums „Brighten the Corners“ ungeniert häufig die amerikanische Rockband als wichtigsten Einfluss auf die neugewonnenen Kompositionsstrukturen.
Die Andersartigkeit von Pavement
Pavement zählt zu den größten amerikanischen Indie-Bands der Neunziger Jahre. Sie haben sich nie verbogen, wurden nie beliebig, hatten nie einen richtigen Mega Hit. Bekannt und beliebt sind Pavement für ihre vermeintlich disharmonisch klingenden Melodien gepaart mit den kryptischen Lyrics von Sänger und Gitarrist Stephen Malkmus. Ihre Musik ist mal eingängig, mal esoterisch, manchmal auch schwer zugänglich.
Die Anfänge von Pavement
Pavement gründet sich im Sommer 1989 als US-Garage-Rockband, die die Melodiösität ihrer Stücke in rauschenden Noise-Orgien versteckt. Sänger Stephen Malkmus und Scott Kannberg sind die einzigen Konstanten im fluktuierenden Besetzungsboot der Anfänge. Ihre letzte Album-Veröffentlichung „Terror Twilight“ im Jahr 1999 ist das bis dato geschlossenste und eingängigste Werk der Rockband aus Kalifornien.
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