In seiner zweiten Spielzeit mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin setzt Ingo Metzmacher neue programmatische Akzente: „Aufbruch 1909“ stellt Kompositionen vor, die in jenem Jahr oder in zeitlicher Nähe entstanden sind. Ganz so alt ist das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin noch nicht, doch als eins der renommiertesten Ensembles feierte es 2007 immerhin bereits seinen 60. Geburtstag.
Mit Ingo Metzmacher hat das DSO einen der besten Chefdirigenten unserer Zeit verpflichtet. Innovative Programme und der konsequente Einsatz für die Musik des 20. Jahrhunderts gehörten schon immer zu seinen Markenzeichen, die er auch in Berlin einsetzt. So wurden die „Casual Concerts“ eingeführt, bei denen Publikum, Dirigent und Orchester in legerer Abendgarderobe auftreten und freie Platzwahl herrscht.
1946 wird das RIAS-Symphonie-Orchester als sendereigenes Orchester des „Rundfunks im amerikanischen Sektor“ gegründet. Bekanntester Dirigent des späteren Radio-Symphonie-Orchesters Berlin ist Lorin Maazel. 1993 wird der Name erneut geändert: Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin wird von Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy und Kent Nagano geprägt und tourt erfolgreich in der ganzen Welt.
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