Die leichte Muse zu Gast: Der Hamburger Engelsaal ist neben der Staatsoperette in Dresden, der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig und dem Staatstheater am Gärtnerplatz in München das einzige private Operettenhaus Deutschlands mit Repertoire-Programm. Hier schlagen viele Herzen im Dreivierteltakt, und die Engelsaal-Philharmonie und das Engelsaal-Ensemble präsentieren die schönsten Operetten-Melodien.
Unter der Leitung von Herbert Kauschka entführen 35 talentierte Musiker gemeinsam mit den großen Stimmen aus dem Engelsaal die Zuschauer in die heitere Welt einer goldenen Musik-Ära: Operetten-Evergreens wie die „Ouvertüre aus Gräfin Mariza“ oder „Im weißen Rössl“, die beliebtesten Melodien aus UFA-Tonfilmen und goldene Schlager sind feste Bestandteile im Repertoire des kleinen, aber feinen Hauses.
Als vor 150 Jahren Jacques Offenbach sein erstes Operettentheater eröffnete, wurde im Hamburger Engelsaal schon fast 50 Jahre Theater gespielt. Die legendäre Witwe Hantje erweiterte ihr Gesellschaftshaus am Valentinskamp im Jahr 1809 um einen Theatersaal. 1920 wurde der Engelsaal geschlossen, 1997 in seinen alten Zustand zurückversetzt und nach rund 85 Jahren am 3. März 2005 als Theater wieder belebt.
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