Neue Show, neue Geschichten. 2008 gibt es noch mehr spannungsgeladene Akrobatik zwischen Himmel und Erde, tanzende Pferde, amüsante kleine Episoden und liebevoll arrangierte Live-Musik von Orchesterchef Georg Pommer. Wie immer hat Direktor Bernhard Paul die Künstler seines Ensembles in aller Welt aufgespürt: Die Artisten kommen unter anderem aus der Ukraine, Russland, Amerika, Tschechien, Italien und Spanien.
Die ersten 30 Jahre erfolgreich geschafft – jetzt geht es erst richtig los: Auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Recklinghausen präsentierte der Circus Roncalli weltexklusiv das neue Programm. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen Spaß und gute Laune. Dafür sorgt vor allem der Starclown David Larible, der inzwischen zum Publikumsliebling avanciert ist.
Roncalli – das ist vor allem Direktor, Regisseur, Gestalter und Manager Bernhard Paul. Schon als Kind träumte er von einer fremden Welt, die viel bunter und völlig anders ist als seine Heimat Österreich. So gründete er 1976 den Circus Roncalli und hat seitdem mit seinem Lebenswerk weit über fünfzehn Millionen Menschen verzaubert. Und das in Deutschland, Österreich, Dänemark, Russland und Spanien.
Mit neuer Inszenierung auf Tournee
30 Jahre Circus Roncalli
„Die Oase Circus zeigt, dass Miteinander über alle Grenzen möglich ist. Circus lebt dies in jahrhundertealter Tradition. Und alle haben ihren Spaß dabei.“ betont Circus Direktor Bernhard Paul.
Im Vordergrund des neuen Programmes stehen Spitzenklasse-Artisten und Preisträger internationaler Circusfestivals aus der ganzen Welt.
Der Stern des Abends ist Starclown David Larible, ein Meister des Clownfachs, der in den USA im größten Circus der Welt großartige Erfolge feiern konnte.
Natürlich ist auch Clown Zippo alias Direktor Bernhard Paul wieder mit dabei.
Für die Magie sorgt Darren Burell, der die Zuschauer mit seinen Seifenblasenträumen verzaubert.
Das rund zweieinhalbstündige Circusprogramm verspricht neben diesen Kabinettstückchen aber noch viel mehr: „Wir möchten eine paradiesische Nische schaffen. In einer von Machtgier und Kompromisslosigkeit, Armut und fehlender menschlichter Wärme, virtuellen Superstars und Seifenopern geprägten Welt kann gerade der Circus vorübergehend eine nötige, wie auch willkommene, anspruchsvolle Erholung vom Dauerstress des Alltags sein“, erklärt Bernhard Paul.
1976 – 2006: Retrospektive
30 Jahre Circus Roncalli
1976
Am 18. Mai feiert der Circus Roncalli mit seinem Programm „Die größte Poesie des Universums“ seine Weltpremiere auf der Bonner Hofgartenwiese. Ein Jahr zuvor hatte Bernhard Paul seinen Job als Art-Director eines renommierten österreichischen Zeitschriften-Magazins gekündigt und sich einen alten Circuswagen gekauft. Der Circus-Enthusiast will nicht länger nur von seinem eigenen Circus träumen, er will ihn realisieren. Das „Projekt“ Circus Roncalli ist geboren. In dieser Zeit stößt André Heller dazu, der sich jedoch ein Jahr später nach einem Disput von seinem Freund Bernhard Paul trennt. Heller prognostiziert: „Die Poesie ist tot.“ Eine Fehleinschätzung, wie sich zeigen wird.
1977
Aller Anfang ist schwer. Bernhard Paul muss nach seinem Wien-Gastspiel aufgeben – vorerst. Um sich selbst finanziell über Wasser zu halten, tingelt er als Clown durch Kaufhäuser, Ausstellungen und Festivals. Die Idee „Roncalli“ geht ihm jedoch nicht aus dem Sinn. Die Rückkehr in die gesicherte Existenz in der Werbebranche steht für ihn nicht zur Debatte.
1978
Mit ein paar Restbeständen seines Circus siedelt Paul nach Köln über und baut ein historisches Panoptikum, mit dem er über Jahrmärkte reist. Jedem, der es hören oder auch nicht hören will erzählt Bernhard Paul von seinem Zirkustraum, bis er schließlich einige Idealisten findet, die mit ihm beginnen, alte Wagen für einen „neuen“ Roncalli zu restaurieren.
1979
Ein hartes Jahr für Bernhard Paul. An allen Ecken und Enden fehlt es ihm an Geld, kaum einer, der an sein Circusprojekt glaubt. Dennoch arbeiten in der verlassenen Stollwerk-Fabrik in Köln Tischler, Zimmerleute, Wagenbauer, Schlosser, Elektriker, Maler, Restaurateure, Kostümbildner, Schneider, Musiker, Artisten und Künstler unverdrossen an der Realisation des Projektes „Roncalli“. Der neue „Circus Roncalli“ bekommt langsam ein Gesicht. Bernhard Paul’s Motto: „Am Ende muss alles so sein, dass Du glaubst, der Circus ist gerade aus dem Märchenbuch gerollt.“
1980
Mit seinem „Roncalli“-Traum steht Bernhard Paul inzwischen nicht mehr alleine da. Der Schweizer Kabarettist Emil Steinberger unterstützt ihn nicht nur mit Rat, Tat, sondern auch finanziell. Am 4. Juni heißt es schließlich erneut: „Manege frei“. Die Zuschauer sind begeistert. Kaum einer kann sich dem Zauber des Circus Roncalli entziehen. Die Roncalli-Artisten avancieren zu Stars, vor allem der poetische Clown „Pic“, der mit seinen Seifenblasen zum Synonym für die „Roncalli“-Poesie werden soll.
Gastspielorte: Köln – Düsseldorf – Essen – Duisburg
1981
Das erste Roncalli-Buch „Hereinspaziert“ erscheint. Und Bernhard Paul expandiert. Die Circuswagen werden schöner und prachtvoller. Das Ambiente des einst am Reissbrett des Grafikers Paul entworfenen Circus nimmt Gestalt an. Sogar der Publikumseinlass wird zum Ereignis stilisiert. Der Circus Roncalli versteht sich als lebendiges Gesamtkunstwerk.
Gastspielorte: Recklinghausen – Hamburg – Köln – München
1982
Wer Karten für eine Vorstellung kaufen möchte, muss Geduld haben. Die Menschenschlangen vor der Kasse sind unendlich lang. Der Circus ist durch Roncalli wieder gesellschaftsfähig geworden. In drei Jahren zählt Roncalli 1,6 Millionen Zuschauer. Bernhard Paul kauft Circusraritäten und Antiquitäten auf. Unter anderem erwirbt er den Nachlass des legendären Clown „Grock“, der für ihn immer Vorbild war und ist. Inzwischen nennt er über hundert historische Holzwagen sein eigen, von denen etwa sechzig mit auf Tournee gehen.
Gastspielorte: Recklinghausen – Hamburg – Bremen – Hannover
1983
Die Großen der Zirkuskunst geben sich die Ehre. Fredy Knie jun. und seine Frau Marie-José vom Schweizer Nationalcircus Knie sind mit ihrer Tierdressur zu Gast im Programm. In München veranstaltet Roncalli einen Gala-Abend zugunsten des Prinzregententheaters. Die Rolle des Zirkusdirektors übernimmt an diesem Abend der Generalintendant des Theaters August Everding.
Gastspielorte: Recklinghausen – Düsseldorf – Köln – München
1984
Ein Jahr der Rekorde – der Zuschauerandrang ist so groß wie nie zuvor. Die Vorstellungen der „Reise zum Regenbogen“ sind bereits Wochen im Voraus ausverkauft. Vier Monate gastiert Roncalli vor ausverkauftem Hause am Berliner Funkturm und zählt in dieser Zeit 350.000 Besucher. In Hamburg singt Heinz Rühmann in der Roncalli-Manege das „Lied vom Clown“. Das ZDF sendet die große Heiligabend-Sendung aus dem Circus. Bernhard Paul bleibt Köln treu. Er kauft das in Köln-Mühlheim gelegene Winterquartier der berühmten Zirkuskönigin Carola Williams.
Gastspielorte: Trier – Recklingshausen – Berlin – Hamburg
1985
Bernhard Pauls Circus inspiriert eine namhafte Hamburger Fernseh-Produktionsfirma zu einer sechsteiligen Fernsehserie mit dem Titel „Roncalli“. In den Hauptrollen sind Stars wie Inge Meysel, Evelyn Hamann, Günther Lamprecht und Eddie Constantine zu sehen. Der Zirkusdirektor wird von Günther Maria Halmer dargestellt.
Gastspielorte: Trier – Bochum – Heidelberg – Hannover – Bremen
1986
Roncalli feiert zehnjähriges Bestehen. In diesem Jahr wird der Circus nicht nur in Deutschland gefeiert. Als erster westdeutscher Circus und als Kulturbotschafter des Landes Nordrhein-Westfalen gastiert Roncalli in Moskau. Das Gastspiel in der durch Weltklasse-Circus verwöhnten russischen Metropole wird zum umjubelten Erfolg und für alle Beteiligten zum unvergesslichen Erlebnis.
Gastspielorte: Köln – Moskau – Düsseldorf – Frankfurt
1987
Natürlich wurde ein so einzigartiges Gastspiel wie das in Moskau dokumentiert. Das Buch „Roncalli in Moskau“, das in diesem Jahr erscheint, enthält zahlreiche Fotos und Schnappschüsse und wird zum Verkaufsschlager am Roncalli-Souvenirwagen. Zu den besonderen Ereignissen dieses Jahres zählen zwei Jubiläen. Bernhard Paul feiert seinen 40. Geburtstag. Vierzig Circusdirektoren, vierzig Köche und vierzig Musiker bescheren dem verblüfften Geburtstagskind eine Überraschungsparty der Superlative. Und – die Stadt Berlin lädt den Circus Roncalli zu ihrer 750-Jahr-Feier ein.
Gastspielorte: Wiesbaden – Berlin – Hamburg – München
1988
Beim „Kölner Frühling“ präsentiert Roncalli auf dem Heumarkt erstmals seinen Historischen Jahrmarkt. Die Sammlung von Circus-, Varieté- und Jahrmarktpretiosen im Hause Roncalli wächst. Mit dem Roncalli-Orchester spielen Bands wie „BAP“ und „The Lords“ beim großen Open-Air Konzert auf dem Kölner Roncalli-Platz.
Gastspielorte: Köln – Mannheim – Pforzheim – Hannover – Bremen
1989
Mit den Kontorsionistinnen Kim und Sum präsentiert der Circus Roncalli erstmalig mongolische Artisten in Deutschland. Zum Jahresende ein weiterer Meilenstein: Roncalli präsentiert einen Monat lang in der Frankfurter „Alten Oper“ das „Varieté Roncalli“ (80.000 Besucher) und ebnet der in Vergessenheit geratenen Bühnenkunst den Weg zu einer Renaissance in Deutschland.
Gastspielorte: Recklinghausen – Düsseldorf – Heidelberg – Stuttgart – Bochum
1990
Ein Ereignis macht weltweit Schlagzeilen: die Mauer fällt. Roncalli gastiert im historischen Jahr der Wiedervereinigung in Berlin. Die Mega-Stars Siegfried & Roy krönen mit ihrer Anwesenheit die Premiere des Münchener Roncalli-Gastspiels. Bernhard Paul indessen realisiert eine neue Idee: „Panem et Circenses“. Das kulinarische Reisevarieté mit den Star-Köchen Hans-Peter Wodarz und Alfons Schubeck verbindet im historischen Spiegelzelt Kunst und Gaumenfreuden und löst damit die Welle der „Erlebnis-Gastronomie“ aus.
Gastspielorte: Aachen – Berlin – Kassel – München
1991
Roncalli wird 15 Jahre alt. Die Besucherzahlen erreichen einen neuen Rekord. Die erfolgreichste Tournee seit Bestehen des Circus Roncalli wird mit einer 90minütigen Samstagabend-Fernsehshow gewürdigt. Das Buch „Roncalli und seine Artisten“ verkauft sich 50.000 mal. Gemeinsam spielen der Circus und „Panem et Circenses“ für das Kinderhilfswerk „Unicef“ in Wiesbaden 200.000 Mark ein. Parallel dazu veranstaltet Roncalli die Inszenierung „Clowns“ in der Freien Volksbühne Berlin und gastiert sechs Monate lang mit Bernhard Paul’s nostalgischem Jahrmarkt auf der Landesgartenschau in Hockenheim.
Gastspielorte: Dortmund – Köln – Hannover – Bremen – Wiesbaden
1992
Auf Einladung des Landes Nordrhein-Westfalen reist Roncalli zu einem Sondergastspiel auf der Expo nach Sevilla. Und auch dieses Jahr beschert Bernhard Paul neue Herausforderungen. Zum ersten Mal führt er Regie bei der traditionsreichen Show „Artisten, Tiere, Attraktionen“ in der Wiener Stadthalle. In Tschechien dreht er unter der Regie von Juraj Herz den Kinderfilm „Die dumme Augustine“ nach dem Buch von Otfried Preußler, der mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wird. Gemeinsam mit André Heller und dem Produzenten Peter Schwenkow eröffnet Circusdirektor Paul das Varieté „Wintergarten“ in Berlin, das mittlerweile zu den erfolgreichsten Theatern der Bundeshauptstadt zählt. Zur Eröffnung kommen Siegfried & Roy eigens aus Las Vegas nach Berlin.
Gastspielorte: Essen – Hamburg – Nürnberg – Frankfurt – Bochum
1993
Wieder ein neues Programm: „Commedia dell’Arte“. Damit wird der 2,5 Millionen Mark teure Zeltpalast mit Logen im Stile der Mailänder Scala eingeweiht. Zum ersten Mal seit seinem Abschied im Zorn kehrt Roncalli nach Wien zurück und liefert ein furioses Gastspiel auf dem Rathausplatz. Die Stadt feiert die „Heimkehr des verlorenen Sohnes“ und verleiht Bernhard Paul den Goldenen Verdienstorden des Landes. Ein weiterer Höhepunkt der Tournee ist die Benefiz-Gala zugunsten der „Nordhoff-Robbins-Stiftung“ mit internationalen Stars der Rockmusik, wie den Bee Gees, Chris Rea, den Scorpions, Peter Maffay, Marius Müller-Westernhagen, BAP, und anderen. Im Dezember präsentiert Bernhard Paul im soeben wieder eröffneten „Ronacher“ in Wien seine Inszenierung „Clowns II“.
Gastspielorte: Aachen – Kassel – Köln – Wien – München
1994
Ministerpräsident Johannes Rau verleiht Bernhard Paul für seine Verdienste den „Goldenen Orden des Landes Nordrhein-Westfalen“. Als erster und einziger Circus überhaupt darf Roncalli sein Zelt in der neuen Hauptstadt Berlin am Reichstag aufbauen. Unmittelbar nach dem Gastspiel rollen die Bagger an, um auf dem Gelände das neue Regierungsviertel zu bauen.
Gastspielorte: Recklinghausen – Düsseldorf – Berlin – Hannover – Bremen
1995
In diesem Jahr überrascht Bernhard Paul mit einer neuen Varieté-
Produktion. „Ein Sommernachtstraum“ nennt er seine Inszenierung, die er im Sommer auf die Bühne der neuen Oper Frankfurt bringt.
Gastspielorte: Moers – Hamburg – Augsburg – Pforzheim – Heidelberg – Wien – Bochum
1996
20 Jahre Roncalli. Anlässlich seines erneuten Jubiläums führt der Circus Roncalli von jeder verkauften Eintrittskarte eine Mark an „Unicef“ ab. Insgesamt kommen so 350.000 Mark zusammen. Zwei große Fernsehproduktionen in ARD und bei RTL würdigen den Circus Roncalli und die Rolle Bernhard Paul’s bei der Wiederbelebung der Circuskunst. Zum Abschluss der Jubiläumstournee gastiert Roncalli im historischen Schumann-Bau in Europas Kulturhauptstadt Kopenhagen. Bernhard Paul erhält von Bundespräsident Roman Herzog das „Bundesverdienstkreuz“ und steht in der Inszenierung „Land des Lächelns“ unter der Regie von Klaus Maria Brandauer auf der Theaterbühne der Wiener Volksoper.
Gastspielorte: Aachen – Köln – Düsseldorf – Essen – Wuppertal – Kopenhagen
1997
In Hamburger feiert Bernhard Paul seinen 50. Geburtstag. Zur gleichen Zeit erscheint im renommierten Verlag „Hoffman & Campe“ das bislang aufwändigste Roncalli-Buch: „Circus Roncalli – Geschichte einer Legende“. Am 17. Oktober wird „Roncalli’s Apollo-Varieté“ unter der Rheinkniebrücke in Düsseldorf eingeweiht, der erste Varieté-Neubau nach 1945 in Deutschland.
Gastspielorte: Recklinghausen – Hamburg – Bremen – Hannover – Bielefeld – München
1998
Ehre dem, dem Ehre gebührt. Bernhard Paul wird in Wien vom renommierten Max-Reinhardt-Seminar zum Professor h.c. berufen. In Berlin führt er circensische Regie in der George-Tabori-Inszenierung der „Zauberflöte“. Der Aufführungsort: natürlich ein Circuszelt. In Aachen eröffnet das Roncalli-Café, das Bernhard Paul entworfen hat und mit Stuckdecken, Kandelabern, Marmorsäulen, Revue-Treppe und anderem stilvollen Interieur bestückt.
Gastspielorte: Moers – Bonn – Heidelberg – Nürnberg – Düsseldorf – Wien – Augsburg – Bochum
1999
Circusdirektor Bernhard Paul übernimmt die künstlerische Intendanz der Landesgartenschau in Oberhausen (OLGA) und präsentiert dort seinen Historischen Jahrmarkt. Gemeinsam mit einer städtischen Gesellschaft ist Roncalli für die organisatorische Leitung verantwortlich und realisiert die erste Gartenschau ohne öffentliche Zuschüsse.
Gastspielorte: Aachen – Köln – Mönchengladbach – Kassel – Oberhausen – Berlin
2000
„Das artistisch anspruchsvollste, technisch aufwendigste und modernste Programm, mit dem Bernhard Paul je unterwegs war“, urteilt die Tageszeitung „Rheinische Post“ nach der umjubelten Saisonpremiere von „Funiculi Funicula“. Stargast im neuen Programm ist der „Vater der Fools“, die „Clown-Power-Legende“ Jango Edwards. Im Mai 2000 stehen die Musiker der „Höhner“, der wohl populärsten Kölner Band, zusammen mit Roncalli-Artisten in der Manege und präsentieren in Köln drei Wochen lang vor ausverkauftem Hause die „Höhner Rockin’ Roncalli Show“.
Zwei besondere Ereignisse beschließen das Jahr. Zur Eröffnung Ihrer Messehallen engagiert die Stadt Leipzig den Circus Roncalli. Und erstmals gestaltet und organisiert Roncalli einen Historischen Weihnachtsmarkt in Hamburg. Die Hansestadt steht Kopf angesichts der neuen Attraktion. In nur vier Wochen besuchen mehr als 3 Millionen Menschen den Budenzauber auf dem Rathausplatz.
Gastspielorte: Moers – Düsseldorf – Stuttgart – Dortmund – Hamm – Mülheim an der Ruhr – München
2001
25 Jahre Circus Roncalli. Die Jubiläumstournee beschert dem Circus die erfolgreichste Saison seiner Geschichte. Zum Geburtstag kehrt nach 15 Jahren der legendäre „Pic“ in die Roncalli-Manege zurück, der mit seiner Seifenblasen-Poesie einst mit den Grundstein für den sensationellen Erfolg des Circus Roncalli legte.
Zu den Gratulanten der großen Geburtstagsparty auf dem Kölner Neumarkt zählen Ministerpräsident Wolfgang Clement, Klaus Maria Brandauer, Günther Lamprecht, Norbert Blüm, Emil Steinberger, Hans Meiser und viele andere. In Essen öffnet im November und Dezember „Roncalli’s Panem et Circenses“ nach langer Pause wieder seine Pforten.
In Hamburg kommt es im Dezember zu einer Neuauflage von „Roncalli’s Historischem Weihnachtsmarkt“ auf dem Rathausplatz, der wiederum Millionen Menschen anzieht.
Gastspielorte: Aachen – Köln – Hannover – Bremen – Münster – Bochum
2002
Die Party geht weiter, Roncallis Erfolgsgeschichte auch. Volle Häuser in sämtlichen Gastspielorten. Komplett ausverkauft, schon vor der Premiere, die zweite Höhner Rockin’ Roncalli Show in Köln. Begeisterung in Aachen über Roncallis Historischen Jahrmarkt. Am 28. September, seinem 80. Geburtstag, gibt Clown-Ikone Francesco Caroli seine letzte Vorstellung.
Das Konzept „Circus meets Classics“ hat Premiere im neuen Konzerthaus Dortmund. Dort inszeniert Rioncalli die „Vier Jahreszeiten“, eine vierteilige Komposition aus circensischen Kabinettstückchen, klassischer Musik und prominenten Solisten wie Otto und Mike Batt. Erneut zwei Millionen Besucher auf dem Historischen Weihnachtsmarkt an der Elbe, während Roncallis Panem et Circenses an der Ruhr dieses Mal original „Wiener Schmäh“ serviert.
Gastspielorte: Bonn – Düsseldorf – Hamburg – Wien – München
2003
In Köln spielen zeitgleich mit Roncalli zwei weitere große Circusse, doch Roncalli kann trotzdem mehr als 100.000 Zuschauer begrüßen. UNICEF lädt zur festlichen Gala auf dem Neumarkt, bei der u.a. OB Fritz Schrama, die Kelly Family, die Höhner und Robert Kreis auftreten. Die Zlyklein von „Roncalli’s Vier Jahreszeiten“ im Dortmunder Konzerthaus mit Stars wie Otto, Ben Becker und André Eisermann sind im Voraus ausverkauft. Ludwigshafen lädt die Kulturmischung anlässlich des 100-jährigen Stadtjubiläums ein.
„Sterne des Varités“ präsentieren Roncalli und das Varieté Tigerpalast zur Weihnachtszeit im Wiesbadener Kurhaus – ausverkauft! „Full House“ auch für die Höhner Rockin’ Roncalli Show“. Das Erfolgsprogramm „Minsche, Fiere, Emotionen“ läuft in Aachen und Düsseldorf. Grund zum Schunkeln hat Roncalli-Direktor Bernhard Pauzl: Die „Große Kölner“ verleiht ihm als neuem „Botschafter“ eine der begehrtesten Karnevals-Auszeichnungen.
Gastspielorte: Mülheim/Ruhr – Köln – Dortmund – Hannover – Münster
2004
Auf zu neuen Ufern: Nach dem sensationellen Erfolg mit den Höhnern gibt’s „RonKelly“. In Oberhausen und später Berlin zelebrieren die alten Freunde Roncalli und Kelly Family mit großem Erfolg eine ebenso rockige wie poetische Show, die auf dieser kleinen Zelttour die Fans von Circus und Rockmusik wie selten vereint. Andere Fans werden auch glücklich: David Shiner, der große „King Of Comedy“ (New York Times) aus Amerika, kehrt für eine Saison zu Roncalli zurück und begeistert mit seinen pantomimischen Espakaden das Publikum. Im Wechsel übrigens mit seinem beliebten Kollegen und Landsmann Peter Shub.
Erstmals gastiert Roncalli in Europas Hauptstadt Brüssel. Auf dem Gelände der ehemaligen Pferderennbahn beschließt der Circus auch seine Tournee 2004. Noch ist das Jahr aber nicht zu Ende: Zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Male lädt Roncalli im Berliner Tempodrom zum Weihnachtscircus. Die 2500 Menschen fassende Halle wird damit zwei Wochen zu Europas Circusbau. „Hamburgs schönster Weihnachtsmarkt“ (so das Abendblatt) kann wieder zwei Millionen Gäste begrüßen – der Senat spricht sich zudem für eine fünfjährige Vertragsverlängerung mit Roncalli als Betreiber und Veranstalter aus.
Im dritten Jahr wieder beliebt und erfolgreich: „Circus meets Classic“ in Dortmund, dieses Mal u.a. mit Milva. Über Weihnachten eine Gastinszenierung in Münchens renommierten Philharmonie zum gleichen Thema, die Wochen im voraus ausverkauft ist. Die „Höhner Rockin’ Roncalli Show“ zaubert im November/Dezember das Zelt am Kölner Messekreisel voll: „SingSalabim“ heißt die neue Produktion.
Abschied von Clown-Legende Francesco Caroli, der im Alter von 81 Jahren nach schwerer Krankheit stirbt.
Gastspielorte: Aachen – Düsseldorf – München – Nürnberg – Berlin – Brüssel
2005
Mit dem neuen Programm „Zwischen Gestern und Morgen“ gibt Roncalli einen vielbeachteten Einblick in die aktuelle Circuskultur. Prinzipal Bernhard Paul nimmt in diesem Jahr erstmals eine Auszeit von seiner Rolle als Clown „Zippo“ – zu groß sind mittlerweile die bürokratischen Herausforderungen geworden.
Mit der Kelly Family geht Roncalli ein zweites Mal erfolgreich auf Tour: Mit dem Programm „Who’ll Come With Me“ bereist die Synergie aus Poesie und Rock St. Pölten, Würzburg, Bamberg, Oldenburg, Roststock und Leipzig. „Da Capo“ für „Circus Meets Classics“ in Dortmund: Die beliebte Reihe geht in die vierte Runde. Als Solistin brilliert Anna Maria Kaufmann. David Shiner sorgt für humoristische Höhepunkte. Roncallis „Vier Jahreszeiten - Winter“ kehrt nach München zurück. Doch nicht genug der weihnachtlichen Magie: Erstmals geht mit „Roncalli’s Winterträume“ das „Circus meets Classic“-Konzept auf Tour in Nürnberg, Hamburg, Hannover und Stuttgart. „Panem et Circenses“ bietet im märchenhaften Ambiente „Winterzauber“ in Essen. Mit einer großen „Circus meets Classics“-Show füllt Roncalli fünf Mal die KölnArena.
Gastspielorte: Essen – Hamburg – Kiel – Hannover – Ludwigshafen – Frankfurt – Bremen
2006
Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Roncalli feiert mit einer großen Jubiläumstournee seinen 30. Geburtstag: Mit dabei: Starclown David Larible.
© www.roncalli.de
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