Das neue Album von Tocotronic: Lektionen in Poesie, Lärm, Schall und Wahn
Für das neue Album haben Tocotronic unter anderem mit den Klangdesignern Ebba Durstewitz und Jakobus Siebels von JaKönigJa zusammengearbeitet. Das Ergebnis besticht durch ein wunderschönes Bläserarrangement. Zusammen mit Moses Schneider wurde das Räumliche in der Musik für den Sound von Tocotronic soweit neuverortet, dass man gespannt sein darf, wie sich Tocotronic dieses Mal musikalisch formulieren.
Tocotronic – „Teil Einer Jugendbewegung“ mit „Schaltplan für die Weltformel“
Durch Jochen Distelmeyer fand sich die Titelzeile „Ich Möchte Teil Einer Jugendbewegung Sein“ von der selbstveröffentlichten Tocotronic-Single in einem Blumfeld-Song wieder. Distelmeyer knüpfte auch den Kontakt mit dem Label L'Age D'Or, die den Vertrieb übernimmt. Das Album-Debüt „Digital Ist Besser“ von Tocotronic ließ 1995 die Musikszene aufhorchen. Mittlerweile gehören einige ihrer Alben wie „Wir kommen um uns zu beschweren“, „Es ist egal, aber“ und „K.O.O.K“ zu Klassikern deutscher Musikgeschichte.
Vom Trio zum Quartett – Die Anfänge von Tocotronic
Drei Hamburger Punkmusiker gründen 1993 die Band, die sie nach einem Gameboy-Vorboten benennen und die schon bald eine ganz eigene deutsche Indie-Pop-Welle in Deutschland lostritt: Tocotronic. Noch bevor ein einziger Titel auf Platte gepresst ist, bildet sich für die musikalische Offenbarung von Jan Müller (Bass), Arne Zank (Schlagzeug) und Dirk von Lowtzow (Gitarre, Gesang) der Fanclub Megatronic. Seit 1995 wird Tocotronic durch Rick McPhail komplettiert.
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